Christbaum einkaufen: nachhaltig und regional

Die Ortsgruppe Fürstenfeldbruck des BUND Naturschutz gibt rechtzeitig vor den Feiertagen Tipps und Entscheidungshilfen für den Kauf eines Christbaumes

Der vernünftige Trend lautet: nachhaltig und regional.

Die meisten Christbäume kommen heute aus Plantagenanbau, vor allem Billigware wird aus dem Ausland importiert. Weite Transportwege belasten das Klima. Der Einsatz von Herbiziden, Pestiziden und Kunstdünger ist weitverbreitet. Wie stichprobenartige Untersuchungen des BUND 2011 ergaben, enthielt mehr als jeder dritte Weihnachtsbaum Rückstände von Insekten- und Unkrautvernichtungsmitteln, darunter auch verbotene Substanzen.

Bäume aus ökologischem Anbau

Der BUND Naturschutz empfiehlt daher, beim Kauf des Weihnachtsbaumes auf umweltgerechte Produktion und regionale Herkunft zu achten. Am besten wären Bäume aus ökologischem Anbau. Anbieter dafür sind allerdings noch rar.

Im Einzelfall steht man vor der Entscheidung zwischen einem weiter entfernten Bio-Baum oder einem regionalem konventionell angebauten Baum. Der schönste Ökobaum nutzt nichts, wenn dafür 50 km mit dem Auto gefahren wurde.

Deshalb fragen Sie beim Kauf eines Christbaumes nach:

  • Woher kommt der Baum?
  • Wurden Pestizide und Herbizide eingesetzt?
  • Gibt es Bio-Bäume?

Ihre Nachfrage kann das Angebot in die gewünschte Richtung ändern.

Verkaufsstellen für den Raum Fürstenfeldbruck:
Max Riedel, Türkenfeld, Geltendorfer Str. 15, Tel: 08193 – 1618
Johann Gschwandtner, 82281 Egenhofen, Dachauer Str. 6a, Tel: 0176 – 999 039 35
Familie Strohmeier, Waltenhofen (Nähe Unterschweinbach), Tel: 08134 – 6536
Alter Pflanzgarten des Forstamts FFB, Grafrath ( Nähe S-Bahn Parkplatz)

Weitere Verkaufsstellen zu erfahren bei
www.bayerische-christbaumanbauer.de (über Webseite nach Anbieter in der Nähe suchen)
www.robinwood.de (PDF-Datei mit regionalen Biobaumanbietern zum Herunterladen)

, , ,

Schreibe einen Kommentar