Laudato si: Papst fordert globale Umkehr!

papst„Laudato si’, mi’ Signore – Gelobt seist du, mein Herr“. Mit diesem Zitat aus dem Sonnengesang des heiligen Franziskus von As­sisi beginnt das zweite Lehrschreiben (Enzyklika) von Papst Franziskus in dem deutliche Worte findet und eine globale ökologische Umkehr fordert.

Die Katholische Arbeitnehmerbewegung (KAB) hat die zentralen Aussagen der Enzyklika zusammengefasst und erläutert in der Einführung:

„Papst Franziskus hält uns die schonungslose Analyse einer Welt vor, die die Natur und den Menschen gleichermaßen „vernutzt“. Wir leben über unsere Verhältnisse und werden im Wohlstand keineswegs glücklicher. Trotz der fast unlösbaren Herausforderungen und Probleme, vor denen wir stehen, hält der Papst aber daran fest, dass durch eine Umkehr des Menschen und eine wirksame Veränderung der Strukturen ein Wandel hin zur Bewahrung der Schöpfung, Solidarität, Gerechtigkeit und Frieden möglich ist.

In seiner Verlautbarung „Laudato si – Über die Sorge für das gemeinsame Haus“ befasst sich der Papst mit dem ökologischen Themenkreis Umwelt- und Klimaschutz und verweist auf bestehende soziale Ungerechtigkeiten und die Erschöpfung der natürlichen Ressourcen.

Papst Franziskus greift in der Einleitung ökologische Ansätze in den Botschaften seiner Vorgänger auf. In den folgenden sechs Kapiteln des Hauptteils geht er auf Einzelheiten ein: Die aktuelle ökologische Krise (1. Kapitel), weshalb Engagement für eine globale Umkehr erforderlich ist (2. Kapitel), wer die Krise verursacht hat (3. Kapitel) und wie eine ganzheitliche und globale Ökologie sein sollte (4. Kapitel). Seine Leitlinien für Orientierung und Handlung (5. Kapitel) sprechen jeden Einzelnen an, meinen aber auch die Internationale Politik. Abschließend äußert er sich zur ökologischen Erziehung und Spiritualität (6. Kapitel).

Die folgenden Links verweisen auf Katholisch.de, das Internetportal der katholischen Kirche in Deutschland:

Quellen: KAB, katholisch.de, wikipedia

 

 

 

 

 

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