Olching will Fairtrade-Town werden

aufdemWegFairtradeVom 10. Februar bis zum 17. März ist eine Ausstellung hierzu im Rathaus-Foyer der Stadt Olching zu sehen.

Olching will „Fairtrade-Town“ werden und jeder soll es wissen. Die Mitglieder der Steuerungsgruppe für die Kampagne „Fairtrade-Town Olching“, deren Schirmherr der Erste Bürgermeister selbst ist, hatten beim Neujahrsempfang der Stadt einen Informationsstand zum Thema Fairtrade aufgebaut. Nun können sich alle Bürgerinnen und Bürger im Foyer des Rathauses an diesem Stand über Fairtrade informieren. Olching zeigt Bewusstsein für gerechte Produktionsbedingungen sowie soziale und umweltschonende Herstellungs- und Handelsstrukturen. Stadtrat und Stadtverwaltung wollen es vormachen: Auf kommunaler Ebene spielt der faire Handel in allen gesellschaftlichen Bereichen eine wichtige Rolle, zunehmend auch bei der öffentlichen Beschaffung. Die „Fairtrade-Towns Kampagne“ bedeutet faires, nachhaltiges Engagement in unserer Stadt, Übernahme sozialer Verantwortung, Vorbildfunktion für Bürgerinnen und Bürger sowie die Umsetzung von Aktivitäten im Rahmen der Lokalen Agenda 21.

Auf Postern erklären Bauern und Arbeiterinnen aus der ganzen Welt wie Luis Loja, Vorsitzender der Kooperative „El Guabo” in Ecuador, Saraswati Bhujel, Beschäftigte des Samabeong Teegartens, Darjeeling oder Sharon Chaptoo, Rosenpflückerin bei Ravine Roses, Kenia, welche Fortschritte das System von Fairtrade in ihrem Leben gebracht hat. Sie stehen zur Bedeutung von Fairtrade für die Umsetzung der Ziele der „Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung“ in sozialer, ökonomischer und ökologischen Hinsicht. Andere Poster geben Auskunft über Fairtrade und Olchings Weg zur Fairtrade-Stadt.

Mit fairem Handel setzen wir uns gegen Hunger, Armut, Krieg und für Gerechtigkeit, Frieden, Bildung in der Welt ein. Jede Verbraucherin, jeder Verbraucher kann jetzt Solidarität mit den Menschen der Entwicklungsländer im Alltagsleben verwirklichen. Beim fairen Handel geht es nicht um Almosen. Wer Produkte mit den entsprechenden Siegeln kauft, erkennt das Menschenrecht auf angemessene Entlohnung und menschenwürdige Lebens- und Arbeitsbedingungen an. Das Fairtrade- und andere Siegel schaffen die nötige Transparenz und stärken den Markteinfluss der Verbraucher. Jeder kann bewusst entscheiden, ob er mit seinem Einkaufsverhalten einen Beitrag zur Bekämpfung zentraler Fluchtursachen in der Welt leisten will.

Peter Wehrle,
Mitglied Steuerungsgruppe und Agenda 21 Olching

 

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