Auch in diesem Jahr unterstützen die Landkreise Starnberg und Landsberg am Lech den Autofreien Sonntag, der am 20. September 2026 stattfindet. Die Initiative geht auf den damaligen Brucker Energiewendeverein ZIEL 21 und dessen Vorsitzende Gottfried Obermair und Max Keil zurück.
Da es ZIEL 21 inzwischen nicht mehr gibt, wird der Aktionstag über die Bürgerstiftung für den Landkreis Fürstenfeldbruck organisiert. „Wir freuen uns, mit Tobias Lexhaller einen motivierten Unterstützer an unserer Seite zu haben“, so Energiereferent Max Keil.
Nahtourismus ohne Auto
Unter dem diesjährigen Motto „Nahtourismus ohne Auto“ geht es darum, die Freizeit- und Erholungsangebote in der Region einmal ohne Auto zu entdecken. Gleichzeitig soll untersucht werden, wo noch Hürden für das Radfahren und Wandern zu regionalen Ausflugszielen bestehen.
Als Schirmherr konnte der Bundestagsabgeordnete und Parlamentarische Staatssekretär im Bundesministerium der Finanzen, Michael Schrodi, gewonnen werden.
Ein Höhepunkt ist die von Adi Stumper (ADFC Fürstenfeldbruck) und seinen Kolleginnen und Kollegen aus den Nachbarlandkreisen und München organisierte Radl-Sternfahrt zum Alten Wirt nach Etterschlag.
Bereits am Samstag, 19. September, laden die beteiligten Landkreise zu kostenlosen Schnupperfahrten im ÖPNV ein. Der Vortag wurde bewusst gewählt: So können Interessierte beispielsweise ihren Einkauf mit Bus und Bahn erledigen und den öffentlichen Nahverkehr kostenlos ausprobieren.
Darüber hinaus gibt es zahlreiche regionale Angebote, darunter die Hofladen-Radtour des Regionalmanagements und des Ernährungsrats unter der Leitung von Michaela Bock. Auch verschiedene Freizeiteinrichtungen beteiligen sich mit Sondereintritten oder vergünstigten Preisen, wenn die Anreise zu Fuß oder mit dem Fahrrad erfolgt.
Mit dem Fahrrad kostenlos ins Kino
Ein Highlight ist die Sondervorstellung des Films „Home“ im Lichtspielhaus Fürstenfeldbruck ab 16 Uhr: Alle Besucher, die mit dem Fahrrad kommen, dürfen den Film kostenlos anschauen.
Ein Tag zum Ausprobieren
„Der Autofreie Sonntag ist kein Autofahrverbot. Vielmehr sollen die Menschen ausprobieren, wie viele Aktivitäten möglich sind, wenn das Auto einfach für einen Tag in der Garage bleibt“, erklärt Gottfried Obermair, ehemaliger Vorsitzender von ZIEL 21 und Mitinitiator des Autofreien Sonntags.
Im Mittelpunkt stehen dabei auch Fragen nach zukünftiger Mobilität, Klimaschutz und einer umweltverträglichen Freizeitgestaltung.
Gottfried Obermair und Max Keil freuen sich über die zahlreichen Unterstützerinnen und Unterstützer, die den Autofreien Sonntag seit Jahren mit eigenen Veranstaltungen und Angeboten bereichern.
Termin:
Sonntag, 20. September 2026
Alle Angebote und Aktionen werden laufend auf der Website autofreier-sonntag.bayern veröffentlicht.

Auf dem Foto ist die Kernmannschaft der Organisation des Autofreien Sonntages zu sehen:
stehend von links: Gottfried Obermair, Max Keil, (beide FFB) Sepp Holzner und Berthold Lesch (beide LL)
sitzend von links: Dr. Wolfram Riedel, (LL( Adi Stumper (ADFC FFB) und Ernst Deiringer STA)
