Im Rahmen des Agenda 21/Slow Food Kinos ist am 29. Juli 2026 um 20 Uhr ein beeindruckender Film zum Thema „Entwicklungshilfe“ zu sehen.
Der Dokumentarfilm „Süßes Gift – Hilfe als Geschäft“ ist eine Revision zu fünfzig Jahren Entwicklungshilfe in Afrika. Während westliche Organisationen glücklich sind, wenn ihre Hilfsprogramme verlängert werden, kommt Regisseur Peter Heller gemeinsam mit afrikanischen Intellektuellen zu einer anderen Einsicht: Hilfe ist ein gefährliches Suchtmittel und schafft Abhängigkeit. Der „afrikanische Patient“ wird nur gesund durch eine radikale Entziehungskur.
Hilfe Als Geschäft
In den letzten 50 Jahren sind fast 600 Milliarden Dollar nach Afrika geflossen, um hier Entwicklungshilfe zu leisten. Reiche Länder, vermeintliche Gutmenschen und idealistische Christen haben diese unvorstellbare Summe von Geld aufgebracht, um hier den Aufbau zu fördern und die Menschen zu unterstützen.
Aber was hat das gebracht? Ist Entwicklungshilfe tatsächlich eine Hilfe? Ist sie als solche überhaupt gedacht? Oder ist sie nicht vielleicht selbst das Problem und eigentlich ein großes Geschäft, an dem wieder nur die Reichen verdienen.
Termin:
Mittwoch 29. Juli 2026
20.00 Uhr
Lichtspielhaus FFB
Maisacher Str. 7
82266 Fürstenfeldbruck
Infos: https://neokinos.de/specials/sondervorstellungen

